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Hochwertige Markengläser auf dunklem Untergrund

Brillengläser von Rupp und Hubrach: Qualität & Expertenwissen

Seit 1977 stehe ich in meiner Werkstatt in Bürstadt am Meisterarbeitsplatz. Ein Brillengestell allein macht noch keine gute Sicht. Wenn Sie zu mir kommen, sprechen wir meistens über das Herzstück der Brille: die Brillengläser. Viele Kunden fragen mich nach Marken wie Zeiss oder Rodenstock, weil diese Namen oft in der Werbung auftauchen. Doch es gibt einen Hersteller aus Bamberg, der in der Fachwelt einen exzellenten Ruf genießt, ohne dass man ihn im Supermarkt findet: Rupp+Hubrach.

Wer steckt hinter Rupp und Hubrach?

Rupp+Hubrach ist ein deutscher Traditionshersteller. Das Unternehmen sitzt in Bamberg und gehört heute zur Essilor-Gruppe. Während große Konzerne oft auf Massenware setzen, bewahrt sich dieser Betrieb eine starke Spezialisierung auf die individuelle Fertigung. Sie produzieren Gläser, die exakt auf die Messwerte der Refraktion zugeschnitten sind.

Das macht sie zu einem Geheimtipp für jeden Augenoptiker. Wenn ich eine Bestellung für ein komplexes Gleitsichtglas aufgebe, weiß ich, dass die Präzision stimmt. Die Gläser kommen nicht einfach aus einer Standardform. Sie werden erst dann in ihrer endgültigen Form berechnet und geschliffen, nachdem Ihre genauen Werte vorliegen. Das ist echte Optometrie.

Die verschiedenen Brillengläser und Veredelungen im Überblick

Nicht jede Brille braucht die gleiche Technik. Ein Einstärkenglas für die Fernsicht muss ganz andere Anforderungen erfüllen als eine Gleitsichtbrille für den Alltag. R+H bietet hier ein breites Spektrum an, das von einfachen Lösungen bis hin zu hochkomplexen Naharbeitsgläsern reicht.

Einstärkengläser und Veredelungen

Für die klassische Fernbrille oder eine Lesebrille nutzt man meist Einstärkengläser. Hier entscheidet vor allem der Brechungsindex darüber, wie dünn das Glas wird. Ein Index von 1,5 ist Standard, aber bei höheren Dioptrienwerten sollten Sie mindestens ab einem Index von 1,60 planen. Das macht die Gläser stabiler und optisch korrekter.

R+H-Freiform-Einstärkengläser bieten hier eine enorme Präzision. Eine gute Antireflexbeschichtung ist Pflicht, damit Sie nachts beim Autofahren keine störenden Lichtreflexe sehen. Auch selbsttönende Gläser sind Teil des Sortiments. Diese Gläser sind praktisch, wenn Sie nicht ständig zwischen einer Sonnenbrille und einer normalen Brille wechseln wollen.

Gleitsicht und Office-Lösungen

Gleitsichtgläser sind die Königsdisziplin. Hier müssen die Übergänge zwischen Fern-, Zwischen- und Nahbereich so sanft wie möglich sein. R+H Freiform-Brillengläser haben hier Linien entwickelt, die besonders große Sehfelder bieten. Das bedeutet, Sie müssen den Kopf nicht extrem bewegen, um einen Bereich scharf zu sehen.

Besonders interessant sind die Office-Lösungen. Wenn Sie den ganzen Tag im Büro sitzen, ist ein klassisches Gleitsichtglas oft zu anstrengend, weil das Sichtfeld für den Monitor zu schmal ist. Die Nah + Raum-Gläser von R+H optimieren diesen mittleren Bereich massiv. Das reduziert die Ermüdung der Augen spürbar. Es gibt auch spezialisierte Typen wie Nah XL, die gezielt auf weite Arbeitsbereiche ausgelegt sind.

GlastypHauptnutzenZielgruppe
EinstärkenglasKlare Sicht in einer DistanzKurzsichtige oder Weitsichtige
GleitsichtglasSehkraft für alle DistanzenMenschen ab ca. 40-45 Jahren
Office-GlasFokus auf Nah- und ZwischenbereichViel am Computer arbeitende Menschen

Die Anatomie der Beschichtung: Nanoperl-S

Ein modernes Brillenglas braucht mehr als nur die richtige Stärke. Die Oberfläche muss widerstandsfähig sein. R+H nutzt hier Technologien wie Nanoperl-S oder Nanoperl-S Pure. Diese Veredelungen sorgen dafür, dass Schmutz und Wasser besser abperlen. Ich habe 2022 eine Kundin erlebt, die über ständiges Beschlagen klagte, weil ihr altes Glas keine hochwertige Versiegelung hatte, sodass jeder Atemzug die Sicht trübte. Mit einer modernen Nanoperl-S Beschichtung gehört das Problem der Vergangenheit an.

Individueller Sitz und Optik

Die beste Optik nützt nichts, wenn der Sitz nicht stimmt. Die Anatomie Ihres Gesichts bestimmt, wo das Glas sitzt. Wenn die Brille rutscht, verschieben sich die optischen Zentren. Das führt dazu, dass Sie nicht mehr scharf sehen können. Bei der Auswahl Ihrer Brillenfassungen achte ich darauf, dass die Fassung stabil genug für die gewählte Glasdicke ist.

Meine Erfahrung aus der Praxis mit R+H-Gläsern

In meiner täglichen Arbeit mit R+H-Gläsern mache ich eine Sache besonders deutlich: Die Verarbeitung ist exzellent. Wenn ich die Gläser in die Fassung einsetze, merke ich oft an der Passgenauigkeit, dass hier mit hoher Präzision gearbeitet wurde. Das Sehfeld ist bei den hochwertigen Modellen meist sehr stabil.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt die Lieferzeit. Da viele dieser Gläser individuell gefertigt werden, dauert es manchmal 4 bis 7 Werktage länger als bei Standardgläsern. Das ist aber ein fairer Tausch für die Qualität. Ein Glas, das exakt auf Ihre Pupillendistanz geschliffen wurde, ist wertvoller als ein schnelles Massenprodukt.

Die Kosten liegen meist im mittleren Segment. Ein gutes Gleitsichtpaar mit moderner Antireflexbeschichtung kann bei uns in Bürstadt schnell rund 450 € oder mehr kosten. Das ist kein Schnäppchen. Die optische Ruhe, die man durch solche Gläser gewinnt, rechtfertigt diesen Preis für mich als Augenoptikermeister.

Der Vergleich: Markenqualität vs. Internetkauf

Ein Thema, das mich oft beschäftigt, ist der Preisvergleich. Ein Glas, das im Internet für 49 € zu haben ist, wird bei uns oft für 189 € oder mehr angeboten. Das wirkt auf den ersten Blick nicht korrekt. Doch der Unterschied liegt in der Dienstleistung und der Präzision.

Ein Online-Händler liefert Ihnen ein fertiges Produkt ohne Messung vor Ort. Er weiß nicht, wie Ihre Pupille genau im Gestell sitzt. Bei R+H-Gläsern wie dem Joker Modell oder speziellen SiiA-Lösungen arbeiten wir mit Daten, die durch eine professionelle Optometrie gewonnen wurden. Ein Standardglas hat oft Abbildungsfehler in den Randbereichen. Das Gehirn muss diese Fehler ständig ausgleichen, was zu Kopfschmerzen führen kann.

Häufige Fragen

Frage: Warum kostet dasselbe Glas im Internet oft viel weniger als beim Optiker?

Das stimmt nicht. Der Preisunterschied resultiert aus der individuellen Berechnung und der persönlichen Beratung. Ein Online-Händler verkauft Ihnen ein Standardprodukt, das keine Berücksichtigung Ihrer exakten Augenparameter wie Pupillendistanz oder Zentrierung erfährt. Wir hingegen berechnen für Sie Rupp-Hubrach-Gläser, die mittels Freiformtechnik millimetergenau auf Ihre Anatomie geschliffen werden. Dieser technische Aufwand und die Garantie für eine fehlerfreie Optik sind im günstigen Preis nicht enthalten.

Frage: Warum sollte ich beim Optiker nach speziellen Veredelungen fragen?

Veredelungen wie Nanoperl-S Pure schützen Ihr Investment. Ein hochwertiges Brillenglas ist teuer, und ohne Schutz wird es durch Kratzer oder Fettfilme schnell unbrauchbar. Ich habe Kunden, die nach nur drei Monaten über eine verschlechterte Sicht klagten, weil sie keine hochwertige Antireflexbeschichtung gewählt hatten. Eine gute Versiegelung macht das Reinigen einfacher und verlängert die Lebensdauer der Brille erheblich.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen einem Standardglas und R+H-Freiform-Gläsern?

Ein Standardglas wird in Massenproduktion nach festen Radien gefertigt, während Freiformgläser durch digitale Berechnung entstehen. Das bedeutet, dass jede Fläche des Glases individuell berechnet wird, um Abbildungsfehler zu minimieren. Wenn Sie ein Gleitsichtglas nutzen, ist dieser Unterschied entscheidend, weil die Übergänge zwischen den Sehbereichen nur durch Freiformtechnik wirklich fließend und ohne störende Randbereiche gestaltet werden können.

Frage: Sind Marken wie R+H besser als günstigere Alternativen?

Qualität lässt sich nicht vergleichen, wenn die Basis fehlt. Ein günstiges Glas bietet oft ein sehr enges Sehfeld, sodass Sie ständig den Kopf bewegen müssen, um scharf zu sehen. Bei Modellen von R+H, etwa der Nah + Raum-Serie, ist das Sichtfeld deutlich weiter gefasst. Das sorgt für eine natürliche Wahrnehmung und verhindert die typische Ermüdung der Augen nach einem langen Arbeitstag am Bildschirm.

Wenn Sie eine fachgerechte Beratung und erstklassige Markengläser suchen, bin ich Ihr Ansprechpartner.

Optik Asal Jürgen Asal (Augenoptikermeister) Mainstraße 29, 68642 Bürstadt Seit 1977 tätig. Telefon: 06206 8061. Wir führen Markengläser u.a. von Carl Zeiss Vision GmbH, Rupp+Hubrach Optik GmbH und CIBA Vision Vertriebs GmbH.

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Fachlich geprüft von Jürgen Asal, Augenoptikermeister in Bürstadt seit 1977. Mehr über den Betrieb: Über uns.